Weekly Graphic Recording #32: Die Sommersonnenwende

Sommersonnenwende Sonnenwende Illustration Infografik

Die Sommersonnenwende – eines dieser Ereignisse, die jedes Jahr aufs Neue wiederkehren, die man wahrnimmt und wenig hinterfragt, weil man im Groben ja weiß, worum es geht. Aber halt, wissen wir das wirklich immer so genau, wie wir denken? Ich selbst habe mich zumindest dieses Jahr wieder gefragt, wie das denn noch einmal war mit der Erde, der Sonneneinstrahlung, dem längsten Tag, dem Sommeranfang. Und um diese Informationen für mich festzuhalten und zugleich mit anderen teilen zu können, habe ich eine kleine Infografik zur Sommersonnenwende erstellt.

Laut Definition ist die Sommersonnenwende nämlich der Zeitpunkt, an dem der Zenit der Sonne den nördlichen Wendekreis erreicht. Die Sonne erreicht also auf ihrer Bahn den nördlichsten Punkt und wandert, aus Sicht der Erde betrachtet, wieder nach Süden. Für uns auf der Nordhalbkugel bedeutet das, dass der Sommer beginnt, es zumeist wärmer wird, aber auch, dass die Tage ab jetzt wieder kürzer werden. Auf der Nordhalbkugel wird gleichzeitig übrigens von der Wintersonnenwende gesprochen – denn hier läutet die astronomische Konstellation den Winter ein uns sorgt dafür, dass die Tage wieder länger werden.

Für die nördlichen und südlichen Polarkreise hat die Sonnenwende eine besonders extreme Bedeutung, denn an diesem Tag ist geht die Sonne nicht auf (am südlichen Polarkreis) oder nicht unter (am nördlichen Polarkreis). An geografischen Nordpol wird es ab nun 6 Monate lang nicht dunkel werden, der sogenannte Polartag beginnt. Und umgekehrt beginnt am Nordpol die halbjährige Polarnacht – die armen Pinguine, kann man da nur sagen. Auch wenn ich noch viel mehr spannende Fakten zur Sommersonnenwende recherchiert habe, die ich gerne grafisch eingebaut hätte, wollte ich die Illustration nicht visuell überladen und habe es dehalb bei diesen Fakten belassen.

– von Renate –

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