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Weekly Graphic Recording #39: The Art of Snails and Snails in Art

The Art of Snails and Snails in Art

 

Diese Woche gibt es ein etwas ungewöhnlicheres Thema: Schnecken! In seinem Vortrag geht der Malakologe (Weichtierforscher) Steve Jones vielen Fragen über die unbeliebten Kriechtiere auf den Grund. Warum sind Schnecken häufig Thema in der Kunst? Gerade in der mittelalterlichen Malerei findet man unzählige Darstellungen von Menschen, die gegen Schnecken kämpfen. Aber auch in der Architektur oder sogar ganz modernen Gemälden trifft man auf das Thema Schnecke. Oft wurden sie als Symbole für Sex, Tod, das Altern oder sogar Jungfräulichkeit und Reinheit gelesen. Auch in der Genetik sind Schnecken durchaus interessante Forschungsobjekte. Mit Hilfe ihrer großen Varianz in Farbe, Muster und Form, versucht man herauszufinden, warum sich welche genetischen Merkmale weitervererben. Dabei stellt man fest, dass die Außentemperatur großen Einfluss auf die Farbe ihrer Schneckenhäuser hat. Schnecken haben zudem ein ungewöhnliches Sexualverhalten. Als Hermaphroditen kann jede Schnecke prinzipiell den männlichen oder weiblichen Part einnehmen. In der Praxis möchte jede Schnecke aber lieber sich fortpflanzen ohne allzu viel Energie zu investieren – und damit also Männchen sein. Und das versuchen sie mit allerhand Tricks zu erreichen. Das Injizieren von Fruchtbarkeitshormonen in den Sexualpartner und wenn das nicht ausreicht, wird kurzerhand der Partner kastriert. Geradezu skrupellos, diese Schnecken. Und ziemlich interessante Kreaturen, finde ich, zumindest nachdem ich diesen Vortrag gesehen und mitgezeichnet habe.

– von Anna –

Hier findet ihr den Vortrag:

Weekly Graphic Recording #20: Music and the Mind

 

Graphic Recording Music and the Mind

Diese Woche gibt es im Weekly Graphic Recording das Thema „Music and the Brain“. Der Neurowissenschaftler Aniruddh Patel erklärt, warum Rhythmus, Melodie, Tanz und Gesang interessante Themen für die Gehirnforschung sind – und warum die menschliche Musikalität weniger banal ist, als sie manchmal den Anschein erweckt. Wenn wir einen Rhythmus mitklatschen, falsch gespielte Noten heraushören oder unter der Dusche ein Lied summen, läuft im Gehirn ein wahres Feuerwerk an Synapsentätigkeit ab. Da beim Hören von Musik oder dem eigenen Musizieren so viele unterschiedliche Gehirnregionen beteiligt sind, lassen sich viele Beobachtungen und Phänomene auf andere Bereiche übertragen. In wiefern hängen Amusikalität und Aphasie – eine Sprachstörung – zusammen? Kann man die Grammatik einer Sprache mit der „Grammatik“ der Musik vergleichen? Gibt es im Tierreich Musikalität und wenn ja, zu welchem Grad?

-von Anna-

Hier geht’s zum Vortrag