Graphic Recording

Weekly Graphic Recording#45: How I’m Fighting Bias in Algorithms

How to fight Algorithmic Bias Weekly Graphic Recording

Diese Woche geht es um einen TED-Vortrag, von Joy Buolamwini, der sich mit dem Thema befasst, wie voreingenommen Algorithmen gegenüber Menschen sind, die nicht dem Durchschnittseuropäer entsprechen. Schon als Studentin fiel ihr auf, dass Gesichtserkennungssoftware Probleme damit hatte ihr Gesicht zu erkennen – sie musste erst eine weiße Maske aufsetzen, bevor sie mit dem Algorithmus arbeiten konnte. In ihrem spannenden Vortrag erläutert sie, warum Algorithmen derart selektiv wirken, wie daraus Diskriminierung entsteht und wie man diesem Phänomen, dem „Coded gaze“ , den Kampf ansagt.

 

– von Anna –

Weekly Graphic Recording #44: Open Blues Event Illustration

Graphic Recording Event Illustration Open Blues Dancing

Die heutige Illustration, die ich mit euch teilen möchte, ist eine etwas andere Art der Event Visualisierung: Statt sich mit inhaltlichen Themen zu beschäftigen, wie es ein normales Graphic Recording tut, versucht diese Illustration die Stimmung während einer mehrtägigen Veranstaltung aufzunehmen und einzelne Details der Ereignisse, der Menschen, der Lokalität und Gegenstände in komplexen Überlagerungen abzubilden. Sie zeichnet ein persönliches Erinnerungsbild und wird von den Teilnehmern gern weiterverwendet.

In diesem Falle zeigt die Illustration meine Erlebnisse auf der mehrtägigen Veranstaltung „Open Blues“, die in einem wunderschönen, alten, restaurierten Herrenhaus in Piotrowice Nyskie, einem polnischen Ort in der Nähe von Breslau, stattfand. Etwa 60 internationale Teilnehmer teilten in Workshops ihre Kenntnisse und Erfahrungen zum Blues-Tanz miteinander und tanzten abends zu großartigen Live-Musikern. Ein schöner Anlass, um die einzigartigen Erinnerungen für alle Teilnehmer festzuhalten.

– von Renate –

Weekly Graphic Recording #43: Think Graphic


Think Graphic, Graphic Recording

Diese Woche gibt es ein etwa einstündiges live-Recording zu einem Votrag von Stefan Kiefer: Think Graphic, der als Keynote-Speaker beim Graphic Recorder Branchentreff aufgetreten ist. In seinem Vortrag erklärt der ehemalige Spiegel Titel-Chef, worauf es beim Erstellen von Titelcovern ankommt, damit sie eine möglichst große Leserschaft anziehen.

– von Anna –

Weekly Graphic Recording #41: Die Value Chain/ Wertschöpfungskette

 Graphic Recording digital Wertschöpfungskette Value Chain

Die Wertschöpfungskette oder auch Value Chain ist Thema dieser Illustration im Graphic Recording Stil. Hier wird verbildlicht, welche Schritte vor und nach dem Kauf eines Produktes ablaufen. Mit der Entwicklung des Produkts durch Ingenieure und Designer über den Einkauf von Rohstoffen zur eigentlichen Produktion sind bereits wichtige Schritte getan. Es folgt das Marketing, das im Idealfall zum Kauf führt. Doch auch nach dem Kauf muss der Kunde weiter betreut werden und kann einen gewissen Service erwarten. Natürlich kann die Value Chain je nach Produkt oder Unternehmen ganz anders aussehen. In einem agilen IT-Startup mögen andere Faktoren von Bedeutung sein, als bei einem traditionellen Lebensmittelkonzern. Auch im Detailgrad unterscheiden sich die Wertschöpfungsketten. So kann die Produktion natürlich noch feinschrittiger in kleinere Prozesse untergliedert werden. Oder man berücksichtigt den vollständigen Lebenszyklus des Produkts und bezieht Faktoren wie Abfall/Recycling mit ein.

Häufig ist die Wertschöpfungskette eine gute Basis, um sich der Abläufe im Produktionsprozess bewusster zu werden und ein Gerüst zu haben, an dem man sich bei der Planung eines Unternehmens entlang hangeln zu können. Häufig habe ich die Value Chain in unterschiedlichsten Ausprägungen schon bei Graphic Recordings illustriert – daher wollte ich sie einmal für unseren Blog aufbereiten. Ähnlich zu meiner Illustration über den Customer Journey, habe ich ein Farbschema in knalligen Regenbogenfarben gewählt.

– von Anna –

 

Weekly Graphic Recording #40: Hamburg ist die lebenswerteste Stadt Deutschlands

Hamburg Illustration Designdoppel Visualisierung lebenswerteste

Meine Graphic Recording Illustration dieser Woche bezieht sich wieder auf ein aktuelles Thema. Gestern habe ich als Hamburgerin mich nämlich über diese Nachricht besonders gefreut: Hamburg wurde zum zweiten Jahr in Folge unter die Top Ten der lebenswertesten Metropolen der Welt gewählt! Zwar „nur“ auf dem zehnten Platz, dennoch ist es damit als einzige deutsche Stadt in der obersten Riege des „Global Liveability Reports 2017“ im britischen Magazin „The Economist“ aufgezählt. Die Studie prüft jedes Jahr 140 Weltstädte und gibt in verschiedenen Kategorien Punkte. Besonders wichtig für den Lebenswert in einer Stadt sind Merkmale wie das Gesundsheitswesen, die gesellschaftliche Stabilität, Kultur und kulturelle Vilefalt, Umwelt und Naturschutz, Bildung und die lokale Infrastruktur. Auch Kriminalitätsraten und Korruption werden bewertet. Zudem die Gefahr von Terroranschlägen – dieser Wert ist leider in allen europäischen Städten gestiegen. Und überhaupt fällt auf, dass unter den Top Ten der lebenswertesten Städte der Welt nur sehr wenige europäische Städte auftauchen. Neben Hamburg haben es nur Wien (Platz 2) und Helsinki (Platz 9) in die Liste geschafft. Die restlichen Plätze belegen 3 Städte in Kanada (Vancouver, Toronto und Calgary), Melbourne (Platz 1), Adelaide und Perth in Australien sowie Auckland (8) in Neuseeland.

Wie dem aber auch sei, ich freue mich über dieses positive Bild, das mit meiner Heimatstadt assoziiert wird und habe die einzelnen Faktoren mit großer Freude in dieser Graphic Recording Illustration zusammengetragen. Ja, hier in Hamburg lässt es sich tatsächlich wunderbar leben.

– von Renate –

Weekly Graphic Recording #39: The Art of Snails and Snails in Art

The Art of Snails and Snails in Art

 

Diese Woche gibt es ein etwas ungewöhnlicheres Thema: Schnecken! In seinem Vortrag geht der Malakologe (Weichtierforscher) Steve Jones vielen Fragen über die unbeliebten Kriechtiere auf den Grund. Warum sind Schnecken häufig Thema in der Kunst? Gerade in der mittelalterlichen Malerei findet man unzählige Darstellungen von Menschen, die gegen Schnecken kämpfen. Aber auch in der Architektur oder sogar ganz modernen Gemälden trifft man auf das Thema Schnecke. Oft wurden sie als Symbole für Sex, Tod, das Altern oder sogar Jungfräulichkeit und Reinheit gelesen. Auch in der Genetik sind Schnecken durchaus interessante Forschungsobjekte. Mit Hilfe ihrer großen Varianz in Farbe, Muster und Form, versucht man herauszufinden, warum sich welche genetischen Merkmale weitervererben. Dabei stellt man fest, dass die Außentemperatur großen Einfluss auf die Farbe ihrer Schneckenhäuser hat. Schnecken haben zudem ein ungewöhnliches Sexualverhalten. Als Hermaphroditen kann jede Schnecke prinzipiell den männlichen oder weiblichen Part einnehmen. In der Praxis möchte jede Schnecke aber lieber sich fortpflanzen ohne allzu viel Energie zu investieren – und damit also Männchen sein. Und das versuchen sie mit allerhand Tricks zu erreichen. Das Injizieren von Fruchtbarkeitshormonen in den Sexualpartner und wenn das nicht ausreicht, wird kurzerhand der Partner kastriert. Geradezu skrupellos, diese Schnecken. Und ziemlich interessante Kreaturen, finde ich, zumindest nachdem ich diesen Vortrag gesehen und mitgezeichnet habe.

– von Anna –

Hier findet ihr den Vortrag:

Weekly Graphic Recording #38: Digitalisierung und Grundeinkommen

Graphic Recording Digital Precht Digitalisierung und Grundeinkom

Heute habe ich mir für das wöchentliche Graphic Recording ein Gespräch aus der Reihe „Im Dialog“ auf dem Sender phoenix ausgesucht, bei dem prominente Gäste den Moderatoren zu aktuellen Fragen Rede und Antwort stehen. Moderator Michael Hirz spricht in dieser Folge vom 18.05.2017 mit dem Bestseller-Autoren und Philosophen Richard David Precht über die Digitalisierung, wie sie die Gesellschaft drastisch verändert und wie die Politik damit umgeht und umgehen sollte. Für meine Graphic Recording Illustration auf dem iPad Pro habe ich bewusst die parteipolitischen Aussagen, die mit dem aktuellen Wahlkampf zusammenhängen, ausgeklammert und mich auf die grundgesellschaftlichen Fragen fokussiert. Dabei beschreibt Richard David Precht die Digitalisierung als vierte industrielle Revolution, welche die Gesellschaft komplett auf den Kopf stellt. Es wird zukünftig nicht mehr genug Arbeit für alle Menschen geben, da Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen können. Statt wie bei den vorherigen industriellen Revolutionen, bei denen mehr Arbeitsplätze durch Markterweiterung und Ressorcenerschließung geschaffen wurden, macht die Digitalisierung die Märkte effizienter und verringert die Arbeitsplatzzahl. Statt dies aber als Angstszenario zu begreifen, sollten wir laut Precht ein neues Verhältnis zur Arbeit entwickeln. Wenn die Gesellschaft es schafft, sich dem veränderten Markt richtig anzupassen, hat sie die Chance auf eine bessere Zukunft, in der Menschen für mehr Geld weniger arbeiten und damit genug Zeit für ihre eigenen Ziele bekommen. Das Thema Grundeinkommen spielt hier natürlich mit hinein. Und wer weiß, vielleicht messen wir dann die Menschen nicht mehr nur noch nach ihrer Arbeitsleistung, sondern finden neue Maßstäbe, die zudem weniger Menschen als abgehängt zurücklässt. Mein Graphic Recording ist während des Hörens des Gesprächs simultan entstanden und bildet wie gesagt nur Teile ab. Ich empfehle für jeden Interessierten, das 28-minütige Video anzuschauen, es lohnt sich!

Hier geht’s zum Dialog mit Richard David Precht

– von Renate –

Weekly Graphic Recording #36: How to Find a Wonderful Idea

Graphic Recording digital idea illustration TED OK Go Sketchnote

Diese Woche habe ich mich für mein digitales Graphic Recording mit Kreativtechniken beschäftigt und wie so häufig einen interessanten Vortrag auf TED gefunden. In diesem Vortrag spricht diesmal kein typischer Redner, sondern die Musikband OK Go zum Publikum. Warum? Die amerikanische Rockband OK Go wurde vor allem durch ihre kreativen Musikvideos bekannt, in denen die Bandmitglieder zum Beispiel bei Schwerelosigkeit mit bunten Bällen in einem Raum herumspringen, auf Laufbändern choreografierte Tänze in Plansequenzen zeigen oder mit komplexen Abfolgen von Rube-Goldberg-Maschinen (ebenfalls als One-Shot) arbeiten. Die Musikvideos von OK Go haben immer wieder neue, kreative Ideen und ruhen sich nicht auf bekannten Mustern aus. Die Band wird oft gefragt, wie sie auf diese Ideen kommen und kommentieren dazu gerne, dass sie gar nicht über die Ideen nachgedacht hätten, sie hätten sie einfach gefunden. In ihrem Vortrag, den ich hier illustriert habe, erklären sie es wie folgt: Der gewöhnliche Prozess der Ideenfindung läuft in der Regel so ab, dass man eine Idee hat und dazu einen Plan entwickelt. Dann doppelcheckt man die Idee, ändert den Plan und geht so ein paar Mal hin und her. Erst der ausführlich ausgearbeitete, sichere Plan wird dann umgesetzt, ohne aber jemals den einzelnen Ideen spielerisch begegnet zu sein. Man sollte sich nicht nur auf die sicheren Ideen und Pläne verlassen, sondern frei und offen experimentieren, Quatsch und Chaos unbedingt zulassen. Dann stößt man in den meisten Fällen auf überraschende UND überraschend vertrauenswürdige Ideen! Das können auch wir vom Designdoppel übrigens nur empfehlen!

– von Renate –

Hier geht’s zum TED-Video von OK Go 

Weekly Graphic Recording #34: Customer Journey

Customer Journey Illustration Designdoppel Graphic Recording

Ein weiteres Bild aus unserer Reihe Wirtschafts- und Marketingbegriffe: Diese Woche habe ich mir das Thema Customer Journey vorgeknöpft. Dieses, in der Marketing-Welt weit verbreitete Modell, verbildlicht die Stadien, die ein Kunde im Idealfall durchläuft. Zunächst muss ein Produkt erst einmal im Bewusstsein des Kunden angelangt sein (Awareness), bevor er überhaupt seine Anschaffung in Betracht ziehen wird (Consideration). Anschließend wird das Produkt erworben (Purchase). Doch damit ist der Customer Journey noch nicht an seinem Ende angelangt – es folgt im Idealfall die Kundenbindung an das Produkt (Retention), sowie die Weiterempfehlung (Advocacy). Jedem dieser Überpunkte kann man im weiteren Schritt Touchpoints zuordnen, über die der Kunde erreicht werden soll.

In der Umsetzung habe ich mich für ein leuchtendes Regenbogen-Thema entschieden. Das Motiv Regenbogen darf nicht nur in der Rolle des Produkts glänzen, sondern auch im Farbschema. Durch die farblich abgegrenzten Bilder wird das Graphic Recording klar gegliedert.

Der Begriff des Customer Journeys ist mir tatsächlich das erste mal bei einem Graphic Recording untergekommen und war seither ein häufig wiederkehrender Gast. Ein guter Grund, um sich einmal in einem Weekly Graphic Recording mit dem Thema auseinanderzusetzen.

– von Anna –

Weekly Graphic Recording #33: Ja zur Ehe für Alle

Ja zur Ehe für alle 2017 Graphic Recording Infografik Illustrat

Heute gibt es ein Graphic Recording Illustration zu einem brandaktuellen Thema: der heutigen historischen Bundestagsabstimmung über die Ehe für alle. 2001 erst wurde in der Bundesrepublik Deutschland homosexuellen Paaren das Recht gegeben, eine Lebenspartnerschaft einzutragen. Damit waren sie zwar der Ehe in Punkten wie Testament, Unterhaltspflicht und Ehegattensplitting gleichgestellt, dennoch blieben einige Punkte wie zum Beispiel das Adoptionsrecht verwehrt. Nun endlich wurde mit überzeugender Mehrheit beschlossen, dass in Zukunft kein Unterschied mehr zwischen hetero- und homosexuellen Paaren gemacht wird.

Unsere Infografik zeigt, wie viele Abgeordnete im Bundestag mit Ja zur Ehe für alle stimmten, wie viele gleichgeschlechtliche Paare es in Deutschland eigentlich gibt und visualisiert zudem, wie es um Gleichstellung und Ehe im europäischen Vergleich bestellt ist. Mehr Infos zum weltweiten Vergleich gibt es übrigens auch hier: http://ilga.org/what-we-do/maps-sexual-orientation-laws/

– von Renate

 

Weekly Graphic Recording #31: Methode 635

Methode 635 Illustration Designdoppel Graphic Recording

In dieser Woche geht es im Weekly Graphic Recording um die Methode 635. Dabei handelt es sich um eine beliebte Kreativitätstechnik, mit Hilfe derer die Teilnehmer eines Workshops oder Meetings schnell und unklompliziert eine Vielzahl an Ideen entwickeln sollen. Der Ablauf der Methode 635 ist kurz in meinem Graphic Recording angerissen: sechs Teilnehmer entwerfen drei Ideen, die dann in fünf zeitlich festgelegten Runden an die anderen Teilnehmer weitergereicht werden, die sich diese Ideen anschauen, und darauf aufbauend eigene Ideen entwerfen oder die vorgegebenen Ideen weiterentwickeln. Häufig hat es sich bewährt, nicht in allen Runden die gleiche Zeitspanne zur Verfügung zu stellen, sondern die späteren Runden etwas länger zu gestalten. Schließlich benötigen die Teilnehmer auch Zeit, die Ideen der Vorgänger zu lesen und sich Gedanken darüber zu machen. So werden in kürzester Zeit ganze 108 Ideen generiert, die im Anschluss gesichtet, diskutiert und ausgewertet werden können. Die Methode 635 wurde schon 1969 vom Unternehmensberater Bernd Rohrbach entwickelt. Bei der Durchführung sind die Regeln des Brainwriting zu beachten. Besonders wichtig ist hierbei, dass Ideen zunächst nicht kritisiert werden dürfen. Es geht um eine schnelle, unmittelbare Generierung von möglichst vielen, gerne auch ungewöhnlichen Ideen. Erst im Nachgang sollen die Ideen auf Herz und Nieren geprüft und gegebenenfalls modifiziert oder wieder verworfen werden. Für die Durchführung der Methode 635 gibt es eine Vielzahl an vorgefertigten Templates und der Ablauf leuchtet jedem sofort ein. Daher eignet sie sich besonders als Kreativitätstechnik und Problemlösungsverfahren für Probleme geringer bis mittlerer Komplexität, bei denen eine rasche, unkomplizierte Herangehensweise von Nöten ist. Allerdings werden auch viele Ideen entstehen, die sich sehr ähneln – im ungünstigsten Fall erhält man am Ende sogar nur drei. Natürlich kann die Methode 635 aber immer nur eines von vielen Werkzeugen bei der Problemlösung sein.

In meinem Graphic Recording habe ich ein eher plakatives Motiv gewählt, das erklärt, woher die Methode 635 ihren Namen hat, und damit zugleich, wie sie funktioniert. Bei der Umsetzung habe ich mich dieses Mal wieder auf unsere typischen Designdoppel-Farben orange, weiß und schwarz beschränkt. Es handelt sich um ein digitales Graphic Recording, das in Photoshop entstanden ist.

– von Anna –

Weekly Graphic Recording #29: The Future we’re Building …and Boring | Elon Musk

Elon Musk The Future we're building and boring Graphic Recording Illustration

In diesem Graphic Recording geht es um einen interessanten TED-Talk mit Elon Musk, dem bekannten Unternehmer und Investor, der unter anderem Firmen wie Tesla, Paypal und SpaceX mitgegründet oder in sie investiert hat. Im Vortrag entwirft er eine spannende Zukunftsvision in der einige Probleme unserer Zeit gelöst sind. Der unersättliche Energiebedarf wird durch hundert seiner großen Gigafactories gedeckt, die ausschließlich Solarenergie nutzen. Die Zukunftsidee der fliegenden Autos ist für Musk passé – zu groß wäre die Lärmbelästigung, ganz zu schweigen von dem unheimlichen Gefühl, dass über einem ständig Vehikel umherfliegen. Er sieht die Straßen der Zukunft dagegen unter der Erde. Über eine Art Aufzug können Autos an dafür vorgesehenen Eintrittsbereichen nach unten und dort durch ein dreidimensionales Tunnelnetz fahren. Durch das Verlagern der Straßen auf mehrere Ebenen wären Staus kein Problem mehr und nebenbei könnte man die Lärmbelästigung durch den Verkehr minimieren. Fast schon Realität sind die selbstfahrenden Autos, Teslas Steckenpferd. Ende diesen Jahres, schätzt Musk, wird zum ersten Mal ein selbstfahrendes Auto einmal queer durch Nordamerika fahren, von New York nach Los Angeles.

Gegen Ende des Talks spricht Musk dann noch einmal über seine Liebe zur Raumfahrt. Die Zukunft liegt in den Sternen, wortwörtlich. Wir werden Megacities auf dem Mars bauen mit 100 Millionen Einwohnern. Und um dort hin zu kommen, können wir die wiederverwendbaren Raketen von SpaceX verwenden. Erst zu Beginn diesen Jahres, hat die Firma diesen Meilenstern erreicht, erstmals in der Geschichte der Raumfahrt eine wiederverwendbare Antriebsrakete ins All zu schicken.

In meinem Graphic Recording habe ich versucht, die Kernthemen des Vortrags einzufangen und grafisch festzuhalten. Besonders Spaß gemacht hat mir dabei das visionäre und hoffnungsvolle Zukunftsthema und die vielen interessanten Themen, die aufgegriffen werden. Nun werden wir sehen, ob die Zukunft wirklich so aussieht, wie Elon Musk sie uns vorzeichnet, oder vielleicht doch ganz anders…

 

– von Anna –

Zum Vortrag

 

Weekly Graphic Recording #25: Big Data Elefant

Big Data Illustration Designdoppel Visualisierung Daten Elefant

Das heutige Graphic Recording widmet sich dem Thema „Big Data“. Denn was beschäftigt eigentlich die Unternehmen von heute? Wenn Anna und ich für ein Graphic Recording unterwegs sind, begegnen uns einige Themen immer und immer wieder. Es geht um Digitalisierung und Vernetzung in der globalisierten Welt, um agiles und flexibles Wachstum und sehr häufig auch darum, wie mit der Masse an Daten umgegangen werden kann und sollte, die täglich gesammelt und weitergegeben wird. „Big Data“ ist der Fachbegriff für diese gigantischen Mengen an Daten, die sich aus allen Bereichen des Internets, des Mobilfunks, aus sozialen Netzwerken, Apps und Geräten, Mitgliedschaften, Kameraaufnahmen und vielem weiterem zusammentragen lassen. Ob wir es wollen oder nicht – wir hinterlassen fast überall, wo wir hingehen, einen Fußabdruck voller Informationen und Daten. Das kann uns nützen, da wir oft schneller die Informationen bekommen, die uns tatsächlich interessieren, aber das kann uns auch stören, wenn wir keinen Überblick über unser digitales Profil haben. Für die meisten Unternehmen, die Zugriff auf Big Data haben, stellt sich nun aber die Frage, wie sie diese Fülle überhaupt verarbeiten, auswerten und in letzter Instanz natürlich zu Geld umwandeln können. Datenmonetarisierung wäre da das Stichwort.

Ich möchte mich heute aber nicht der Beantwortung oder Bewertung dieser komplexen Fragestellung widmen, sondern lediglich den Begriff Big Data durch eine charmante Illustration visualisieren. Für mich liegt das Motiv des Elefanten tatsächlich recht nahe, da dieser Dickhäuter eines der massivsten Tiere unserer Erde ist und somit der Fülle der Daten einen angemessenen Körper geben kann. Zudem mag ich persönlich die ergänzende Idee, dass der Elefant durch seinen Rüssel all die kleinen Daten und Informationen (seien es binäre Codes aus Einsen und Nullen, Dokumente, Statistiken, Suchmaschinenanfragen, Emails oder die Anzahl an Facebook Likes) in seinen dicken Körper hineinsaugt und dort zur Big Data Masse zusammenbringt. Was dann daraus gemacht wird, ist ein anderes Thema – und somit eine andere Illustration.

 

– von Renate –

 

Weekly Graphic Recording #24: How to get better at the things you care about

Graphic Recording digital How to get better at the things you care about

Diese Woche habe ich ein Graphic Recoding zum Thema: „How to get better at the things you care about“ gezeichnet. Der Vortragende geht der Frage nach, warum wir in manchen Bereichen, in die wir sehr viel Zeit und Arbeit stecken, keine nennenswerten Fortschritte erzielen. Er erklärt dies mit zwei Zonen, der „Learning Zone“ und der „Performance Zone“. Viel zu oft stagnieren wir in der Performance Zone und wagen es nicht mehr, auch mal zu experimentieren und Fehler zu machen. Besser wäre es dann, sich wann immer möglich, in die Learning Zone zu begeben und gezielt die Bereiche zu trainieren, in denen wir noch Defizite aufweisen.

In meinem Graphic Recording habe ich mich für ein Insel-Thema entschieden um die beiden Zonen zu symbolisieren. Das Thema konnte in dann in vielen Einzelmotiven wieder aufgreifen, wie etwa der Hängematte zwischen Palmen, den Brücken zwischen den Inseln, die es ab und zu zu überqueren gilt oder auch dem Schwimmer, der keine Haiangriffe zu befürchten braucht. Anders als viele unserer Graphic Recordings habe ich dieses Mal auf leuchtende Signalfarben verzichtet und ein harmonisches Farbschema in gedeckten Farben ausgesucht.

– von Anna –

 

Zum TED-Talk

Frohe Ostern mit dem Weekly Graphic Recording #23

Graphic Recording digital Ostern Osterhase

In diesem Graphic Recording geht es – passend zur Jahreszeit – um die Herkunft des Osterhasen. Insbesondere in westlichen Ländern verbinden wir das Osterfest mit einem Hasen, der den Kindern die Ostereier bringt. In Thüringen brachte einst der Storch die Eier, in Böhmen war es der Hahn, in der Schweiz der Kuckuck und in Westfalen gar der Fuchs – doch durchgesetzt hat sich schließlich der Osterhase. Dabei geht dieser Brauchtum bis mindestens ins Mittelalter zurück. Seine eigentliche Herkunft bleibt dabei ungeklärt, obwohl sich viele Theorien und Mythen um den Osterhasen ranken – siehe Graphic Recording.

– von Anna –

 

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