Graphic Recording

Weekly Graphic Recording #25: Big Data Elefant

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Das heutige Graphic Recording widmet sich dem Thema „Big Data“. Denn was beschäftigt eigentlich die Unternehmen von heute? Wenn Anna und ich für ein Graphic Recording unterwegs sind, begegnen uns einige Themen immer und immer wieder. Es geht um Digitalisierung und Vernetzung in der globalisierten Welt, um agiles und flexibles Wachstum und sehr häufig auch darum, wie mit der Masse an Daten umgegangen werden kann und sollte, die täglich gesammelt und weitergegeben wird. „Big Data“ ist der Fachbegriff für diese gigantischen Mengen an Daten, die sich aus allen Bereichen des Internets, des Mobilfunks, aus sozialen Netzwerken, Apps und Geräten, Mitgliedschaften, Kameraaufnahmen und vielem weiterem zusammentragen lassen. Ob wir es wollen oder nicht – wir hinterlassen fast überall, wo wir hingehen, einen Fußabdruck voller Informationen und Daten. Das kann uns nützen, da wir oft schneller die Informationen bekommen, die uns tatsächlich interessieren, aber das kann uns auch stören, wenn wir keinen Überblick über unser digitales Profil haben. Für die meisten Unternehmen, die Zugriff auf Big Data haben, stellt sich nun aber die Frage, wie sie diese Fülle überhaupt verarbeiten, auswerten und in letzter Instanz natürlich zu Geld umwandeln können. Datenmonetarisierung wäre da das Stichwort.

Ich möchte mich heute aber nicht der Beantwortung oder Bewertung dieser komplexen Fragestellung widmen, sondern lediglich den Begriff Big Data durch eine charmante Illustration visualisieren. Für mich liegt das Motiv des Elefanten tatsächlich recht nahe, da dieser Dickhäuter eines der massivsten Tiere unserer Erde ist und somit der Fülle der Daten einen angemessenen Körper geben kann. Zudem mag ich persönlich die ergänzende Idee, dass der Elefant durch seinen Rüssel all die kleinen Daten und Informationen (seien es binäre Codes aus Einsen und Nullen, Dokumente, Statistiken, Suchmaschinenanfragen, Emails oder die Anzahl an Facebook Likes) in seinen dicken Körper hineinsaugt und dort zur Big Data Masse zusammenbringt. Was dann daraus gemacht wird, ist ein anderes Thema – und somit eine andere Illustration.

 

– von Renate –

 

Weekly Graphic Recording #24: How to get better at the things you care about

Graphic Recording digital How to get better at the things you care about

Diese Woche habe ich ein Graphic Recoding zum Thema: „How to get better at the things you care about“ gezeichnet. Der Vortragende geht der Frage nach, warum wir in manchen Bereichen, in die wir sehr viel Zeit und Arbeit stecken, keine nennenswerten Fortschritte erzielen. Er erklärt dies mit zwei Zonen, der „Learning Zone“ und der „Performance Zone“. Viel zu oft stagnieren wir in der Performance Zone und wagen es nicht mehr, auch mal zu experimentieren und Fehler zu machen. Besser wäre es dann, sich wann immer möglich, in die Learning Zone zu begeben und gezielt die Bereiche zu trainieren, in denen wir noch Defizite aufweisen.

In meinem Graphic Recording habe ich mich für ein Insel-Thema entschieden um die beiden Zonen zu symbolisieren. Das Thema konnte in dann in vielen Einzelmotiven wieder aufgreifen, wie etwa der Hängematte zwischen Palmen, den Brücken zwischen den Inseln, die es ab und zu zu überqueren gilt oder auch dem Schwimmer, der keine Haiangriffe zu befürchten braucht. Anders als viele unserer Graphic Recordings habe ich dieses Mal auf leuchtende Signalfarben verzichtet und ein harmonisches Farbschema in gedeckten Farben ausgesucht.

– von Anna –

 

Zum TED-Talk

Frohe Ostern mit dem Weekly Graphic Recording #23

Graphic Recording digital Ostern Osterhase

In diesem Graphic Recording geht es – passend zur Jahreszeit – um die Herkunft des Osterhasen. Insbesondere in westlichen Ländern verbinden wir das Osterfest mit einem Hasen, der den Kindern die Ostereier bringt. In Thüringen brachte einst der Storch die Eier, in Böhmen war es der Hahn, in der Schweiz der Kuckuck und in Westfalen gar der Fuchs – doch durchgesetzt hat sich schließlich der Osterhase. Dabei geht dieser Brauchtum bis mindestens ins Mittelalter zurück. Seine eigentliche Herkunft bleibt dabei ungeklärt, obwohl sich viele Theorien und Mythen um den Osterhasen ranken – siehe Graphic Recording.

– von Anna –

 

Weekly Graphic Recording #20: Music and the Mind

 

Graphic Recording Music and the Mind

Diese Woche gibt es im Weekly Graphic Recording das Thema „Music and the Brain“. Der Neurowissenschaftler Aniruddh Patel erklärt, warum Rhythmus, Melodie, Tanz und Gesang interessante Themen für die Gehirnforschung sind – und warum die menschliche Musikalität weniger banal ist, als sie manchmal den Anschein erweckt. Wenn wir einen Rhythmus mitklatschen, falsch gespielte Noten heraushören oder unter der Dusche ein Lied summen, läuft im Gehirn ein wahres Feuerwerk an Synapsentätigkeit ab. Da beim Hören von Musik oder dem eigenen Musizieren so viele unterschiedliche Gehirnregionen beteiligt sind, lassen sich viele Beobachtungen und Phänomene auf andere Bereiche übertragen. In wiefern hängen Amusikalität und Aphasie – eine Sprachstörung – zusammen? Kann man die Grammatik einer Sprache mit der „Grammatik“ der Musik vergleichen? Gibt es im Tierreich Musikalität und wenn ja, zu welchem Grad?

-von Anna-

Hier geht’s zum Vortrag

 

Weekly Graphic Recording #18: The History of Tango Argentino

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Das heutige Graphic Recording entspringt meiner aktuellen Leidenschaft, dem Tango Argentino. Seit gut einem Jahr tanze ich diesen wundervollen Tanz und möchte nicht behaupten, bereits besonders gut zu sein oder besonders viel darüber zu wissen. Aber ich weiß, dass ich das Tanzen und Lernen wahnsinnig liebe und sehr froh bin, dies und all die wundervollen Tanzmenschen in meinem Leben zu haben. Langer Rede kurzer Sinn – daher habe ich mich also heute für unser Graphic Recording mit der Entwicklungsgeschichte dieses südamerikanischen Tanzes beschäftigt und versucht, die wichtigsten Punkte illustrativ zusammenzufassen. Gern möchte ich in naher Zukunft auch noch die Besonderheiten des Tango Argentino visualisieren – welche Möglichkeiten er bietet und was ihn überhaupt auszeichnet. Aber dazu ein anderes Mal mehr!

– von Renate –

Weekly Graphic Recording #17: Quick Tips Vol.1

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Der Alltag bietet so viele schöne Seiten, doch hin und wieder stoßen wir auch auf kleine Tücken und Probleme, die uns stören und deren Lösung uns wertvolle Zeit kostet. Wie toll ist es also, dass wir in Zeiten des Internets aus einem riesigen Erfahrungspool anderer Menschen schöpfen können, die zur gleichen Problemstellung womöglich schon längst eine praktische Lösung gefunden haben. Auf Graphic Recording Digital wird es ab jetzt immer mal wieder eine kleine Zusammenstellung zu Quick Tips (auch als Life Hacks bekannt) geben, die kleine Aufgaben des Lebens erleichtern – sei es, die krümelige Tastatur schnell mit einem Post-it zu reinigen oder einen Ohrwurm loszuwerden.

Weekly Graphic Recording: Michelle Obama about Right and Wrong (US Wahlkampf 2016)

Michelle Obama Elections 2016 Right and Wrong Graphic Recording

Wie versprochen starten wir diese Woche mit unserem Weekly Graphic Recording, wöchentlichen Illustrationen im Graphic Recording Stil zu wechselnden Themen. Diese Woche haben wir uns für unsere Visualisierung ein besonderes Thema ausgesucht: die viel besprochene und viel gelobte US Wahlkampf Rede von Michelle Obama in New Hampshire am 13. Oktober 2016, vor wenigen Tagen also. Die First Lady hielt keine typische Wahlkampfrede für Hillary Clinton, sondern beschäftigte sich vielmehr mit den frauenfeindlichen Bemerkungen des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Diese dürfen nicht als bedauerliche Entgleisung, einfach als weitere Schlagzeile verstanden, sondern müssen ernst genommen werden! Es gehe nicht um Politik. Es gehe um grundlegenden menschlichen Anstand. Es gehe um Richtig und Falsch („it’s about right and wrong“). Als überparteiliche moralische Instanz wird Michelle Obama sowohl von Demokraten als auch von Republikanern zugehört. Sie berichtet vom rauhen Klima im US Wahlkampf und welchen enormen Kontrast sie erlebte, nachdem sie vom International Girl’s Day inspiriert heimkehrte und plötzlich von Trumps Aussagen in die politische Realtität zurückgeholt wurde.

Unser Graphic Recording lässt die konkreteren Aspekte zum US Wahlkampf der leidenschaftlichen Rede von Michelle beiseite und widmet sich den für uns interessanteren Themen und Fragestellungen: Woran wird eine Gesellschaft gemessen? Daran, wie sie Frauen und Mädchen behandelt. Donald Trumps Politik drehe sich nur um die Macht des Stärkeren. Er glaube, mit Frauen machen zu dürfen, was immer er möchte. Er tue frauenfeindliche Zitate als „Locker room talk“ ab, der offensichtlich akzeptiert werden müsse. Und wo kommen wir hin, wenn die amerikanischen Vorbilder so denken, sprechen und handeln? Frauen fühlen sich angegriffen, anständige Männer beleidigt, Mädchen verängstigt und entwertet, Jungen in ihren Rollenbildern beeinflusst.

Das digitale Graphic Recording ist natürlich nicht live entstanden, sondern im Nachhinein auf Basis der verfügbaren Aufnahmen von uns illustriert worden. Anders als beim Livezeichnen kann man hierbei noch mehr ins Detail gehen und das Gehörte mit größerer Präzision filtern.

Graphic Recording Digital – Veröffentlichung der neuen Homepage

Herzlich Willkommen

Zunächst einmal ein großes „Herzlich Willkommen“ auf unserer neuen Website zum Thema Graphic Recording, einer Seite vom Designdoppel.

Wer uns noch nicht kennt: Das Designdoppel ist ein Unternehmen, das 2014 von Anna Penkner und Renate Pommerening gegründet wurde und sich mit Leidenschaft innovativen und schönen Design- und Illustrationsprojekten verschrieben hat. Wir lieben herausfordernde Themen, stimmige und bis ins letzte Detail durchdachte Konzepte – wir machen aus trockenen Themen spannende Infografiken, zeigen Produkte von ihrer Schokoladenseite, animieren Sympathieträger mit einer Prise Humor. Und manchmal sind wir eben auch bei Veranstaltungen live mit dabei und finden neue Visualisierungen für die verschiedensten Themen – das Graphic Recording. Da dieser Bereich in letzter Zeit immer mehr zu einem unserer liebsten wurde, haben wir uns nun dazu entschieden, diesem Thema durch eine eigene Website mehr Raum zu geben.

Graphic Recording, oft auch Visual Recording, Scribing, Visual Facilitation oder schlicht Live Zeichnen genannt, bezeichnet kurz gesagt das unmittelbare, spontane Sichtbarmachen von Gesprochenem. Immer dann, wenn Menschen zusammenkommen, um Themen zu besprechen und Wissen weiterzugeben – sei es auf einem Kongress, Vortrag, Workshop oder auf einer Messe – ist es hilfreich, neben dem gesprochenen Wort auch eine Visualisierung dieser Inhalte zu bekommen. Das Vorgetragene bleibt dann leichter in Erinnerung, Bilder aktivieren auf natürlichstem Wege unsere Sinne und motivieren uns, am Ball zu bleiben. Als Graphic Recorder sind wir meist direkt vor Ort und verwandeln die besprochenen Themen live und unmittelbar in lebendige, greifbare Bilder. Wir machen Zusammenhänge sichtbar, filtern das Wesentliche und schaffen eigene Bildwelten. Ob klassisch mit Papier und Markern oder mit dem digitalen Tablet und Zeichenstift, es gibt viele Möglichkeiten.

Ziel dieser Homepage ist es, das Thema Graphic Recording, insbesondere Graphic Recording digital mehr in den Vordergrund zu rücken. Wir möchten viele – hoffentlich interessante – Fakten, Tipps, Herangehensweisen und Anekdoten aus unserer Arbeit teilen. Zudem wollen wir ein „Weekly Graphic Recording“ ins Leben rufen, bei dem wir uns jede Woche ein neues Thema suchen, das wir per Graphic Recording illustrieren. Somit bekommt ihr sicherlich einen guten Einblick in unsere Arbeit und auch allgemein in das Thema Graphic Recording.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern auf dieser Seite, die sich im Laufe der Zeit immer mehr füllen wird!